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Neue Flanschventilgeneration der Marke IMI Buschjost

Neue Ventilgeneration der Marke IMI Buschjost: Flanschventile der neuen Baureihe 86480 überzeugen mit langer Lebensdauer, ausgeprägter Funktionssicherheit und geringem Bewegungswiderstand.

Im Frühjahr 2017 hat IMI Precision Engineering, ein international führender Anbieter im Bereich der Antriebs- und Fluidtechnik, seine neue Flanschventilgeneration der Marke IMI Buschjost auf den Markt gebracht. Entsprechend der aktuellen Fassung der Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU wurden die Ventile der Nennweiten DN 65, DN 80 und DN 100 vollständig modifiziert und sind ab sofort als neue Baureihen 86480, 86500 und 86540 erhältlich. Das Anwendungsspektrum ist breit gefächert: Vom allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau über die chemische Industrie bis hin zur Gebäude- und Kraftwerkstechnik eignen sich die Ventile für den Einsatz in zahlreichen Branchen.

Die optimierte Stellungsanzeige mit nur einem Sensor für beide Schaltstellungen „offen“ und „geschlossen“ zählt zu den Highlights der neuen Ventilgeneration. Der Sensor ist besonders einfach zu initialisieren, was die Inbetriebnahme erleichtert und eine Fehlbedienung nahezu unmöglich macht. Das kompakte Design und die um 50 Prozent kleinere Anzeige minimieren das Beschädigungsrisiko bei Transport, Installation und Wartung. Darüber hinaus überzeugen die neuen Ventile mit einer innovativen Handnotbetätigung. Eine Exzenter-Lösung wirkt direkt auf die Ventilspindel und gewährleistet schnelle Reaktionen: Die Ventile werden mit einer einzigen Stellbewegung von 180 Grad vollständig geöffnet oder geschlossen. Durch eine verstiftete Spindel-Anker-Verbindung erübrigt sich die manuelle Einstellung des Hubes, sodass Service und Wartung deutlich leichter und schneller von der Hand gehen.

Eine schlanke Bauweise und ein ansprechendes Design machen die neue Flanschgeneration von IMI Buschjost besonders montagefreundlich. DN 65-, DN 80- und DN 100-Ventile sind sowohl in Edelstahl als auch in Sphäroguss erhältlich und halten je nach Anwendung mehr als 200.000 Schaltzyklen stand – die Lebensdauer konnte im Vergleich zu den Vorgängermodellen mehr als verdoppelt werden. Die neuen Flanschventile basieren auf dem zwangsgesteuerten Kolbenprinzip und der bewährten Labyrinth-Technik. Statt mit einem Nutring ist der Labyrinth-Kolben mit PTFE-Führungsringen bestückt, die besonders verschleißarm und langlebig sowie unempfindlich gegenüber hohen Temperaturen und Druckstößen entgegen der Fließrichtung sind. So wird eine ausgeprägte Funktionssicherheit erreicht.

Bis Sommer 2017 folgen weitere Ventilausführungen mit ATEX-Magnet sowie mit baukleinerem Magneten und Übererregung. Auch eine Tieftemperaturvariante bis -40 Grad Celsius und eine Dampfausführung bis +200 Grad Celsius sind geplant.

 
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