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SIL zertifizierte Kolbenventile

Es ist nur ein sehr kleiner, exklusiver Kreis von Unternehmen, die für ihre in Kraftwerken eingesetzten Prozessventile in Anspruch nehmen dürfen, dass diese SIL-zertifiziert sind. „In Deutschland gibt es ganze drei Unternehmen, die dieses Qualitätszertifikat führen dürfen – Buschjost gehört dazu“,  berichtet Stefan Gotal, Key Account Manager für konventionelle und nukleare Energien bei dem Bad Oeynhausener Unternehmen.

Auch für Buschjost, das sich seit drei Jahrzehnten in der Kraftwerkstechnologie engagiert, sei die SIL-Zertifizierung nicht selbstverständlich. Es sei sowohl ein wirtschaftlicher, wie auch ein organisatorischer und technischer Kraftakt gewesen, Produkte nach SIL (Safety Integrity Level) zertifizieren zu lassen. „Wir haben diese Anstrengung aber ganz bewusst geschultert, um deutlich zu machen, dass wir den Anspruch haben, im Kraftwerkssektor weltweit unseren Anteil an einem stark wachsenden Markt weiter deutlich auszubauen“, blickt Stefan Gotal in die Zukunft.

Die SIL-Zertifizierung bezieht sich auf Anwendungen, bei denen elektrische, elektronische oder programmierbar elektronische Systeme zur Ausführung von Sicherheitsfunktionen eingesetzt werden. „Also dort, wo es keinesfalls Ausfälle geben darf, bietet die SIL-Zertifizierung die notwendige Sicherheit“, so Stefan Gotal. Drei ausgewählte Kolbenventilbaureihen in den Nennweiten von DN 15 bis DN 100 und in den Anschlussgrößen ½ “ bis 2“, die sowohl für flüssige, als auch gasförmige Medien geeignet sind, wurden aktuell nach SIL2 zertifiziert.

Buschjost-Prozessventile in Kombination mit dem ausgereiften Zubehörprogramm böten Kraftwerksbetreibern Sicherheit und Zuverlässigkeit. „Und das“, so Stefan Gotal, „ist für eine der Schlüsselbranchen der Zukunft, die derart im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht, von ganz zentraler Bedeutung.“

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