Buschjost-Ventil hält SCR-Katalysatoren in LKW auf Trab: Stickoxid? Nein danke!
Innovative technische Lösungen, welche dazu beitragen, unsere Umwelt lebenswert zu erhalten, sind für Buschjost-Mitarbeiter immer eine besondere Herausforderung. „The future’s green - dieser Slogan ist zentraler Bestandteil der Buschjost-Philosophie“, erläutert Ognjen Starovic, Leiter Sektoren Business & Branchenmanagement. Er ist bei Buschjost für ein Projekt verantwortlich, das hilft, den Stickoxid-Ausstoß bei schweren Lkw entscheidend zu vermindern.
„Wenn man so will, dann hilft Buschjost von den heißesten Wüsten Nevadas bis zum Polarkreis dabei, dass Lastwagen zuverlässig und mit deutlich reduziertem Stickoxid-Ausstoß rollen“, meint Ognjen Starovic und spielt dabei auf ein Buschjost-Ventil an, das erst eine dauerhafte und zuverlässige Funktion moderner SCR-Katalysatoren in Schwerlastwagen ermöglicht. „Wenn moderne Lkw-Motoren leistungsoptimiert mit möglichst geringem Verbrauch arbeiten sollen, entstehen sehr hohe Stickoxid-Emissionen, welche dann nachmotorisch in einem sogenannten SCR-Katalysator behandelt und in Stickstoff und Wasser getrennt werden“, erklärt der Fachmann und ergänzt: „SCR steht für Selective Catalytic Reduction und ist eine wichtige Technologie, mit welcher die notwendige Reduzierung der Emissionen auf die Grenzwerte der Euro 4, 5 und 6 Abgasnormen erreicht werden kann.“
Ein SCR-Katalysator kann die Stickstoff-Reduktion nur erreichen, wenn Harnstoff vor dem Katalysator eingespritzt wird. „Und hier liegt die Schwierigkeit im Alltagsbetrieb“, zeigt Ognjen Starovic auf, „denn der Harnstoff gefriert bei einer Temperatur von - 11 Grad Celsius und muss daher im Winter auf Temperatur gehalten werden.“ Gleichzeitig aber darf der Harnstoff auch nicht unbegrenzt erwärmt werden, denn das würde seinen Wirkungsgrad herabsetzen.
Die Lösung liegt darin, das Kühlmittel aus dem Kühlkreislauf des Lkw durch den Harnstofftank zu leiten. „Das servobetätigte Buschjost-Ventil übernimmt quasi die Funktion eines Thermostats, das dafür sorgt, dass die Temperierung des Harnstoffes im idealen Bereich liegt“, so Ognjen Starovic.
Obwohl derartige Ventile bei Buschjost bereits seit 2004 in Serie gefertigt werden, steht dieser Markt gerade erst am Anfang, wie Ognjen Starovic meint: „Weltweit werden sich in den nächsten Jahren die Abgasnormen weiter verschärfen. Unser Ventil ist sehr variabel konstruiert, kann mühelos in die unterschiedlichsten Baugruppen integriert werden - das Marktpotential ist entsprechend riesig.“
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