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Prima Klima im Omnibus: Buschjost Ventile sind Rückgrat der Innenbelüftung

Klimaanlagen gehören in modernen Bussen zum unverzichtbaren Standard, denn Fahrgäste reagieren sehr empfindlich auf unbehagliche Temperaturen, auf Zug oder verbrauchte Luft. Dementsprechend hoch sind die Anforderungen an die Klimatechnik. Buschjost hat speziell für die Steuerung von Luftklappen einen Antrieb sowie für die Temperatursteuerung Motorregelventile entwickelt, die dem Wunsch nach hohem Reisekomfort zugute kommen.

Zu allen Jahreszeiten erwarten die Fahrgäste angenehme Temperaturen und ein ansprechendes Klima im Omnibus. Um dieses optimale Klima herzustellen, empfiehlt der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) beim Kühlen eine Solltemperatur von 3 Kelvin unter der Außentemperatur für den Fahrgastraum eines Stadtlinienbusses. Zusätzlich sollte es einen separat geregelten Bereich für den Fahrer geben. Während der kühleren Jahreszeiten sollten nach Ansicht des VDV 18 °C im Fahrgastraum und 18 bis 25 °C für den Fahrerarbeitsplatz erreicht werden. Für die komfortablen Reisebusse gelten ähnliche Empfehlungen. Dabei sollte im gesamten Innenraumbereich des Busses ein möglichst homogenes Temperaturfeld mit Toleranzen bis ±2 Kelvin erreicht werden.

Wesentlich für eine homogene Temperaturverteilung im Businnenraum ist die gleichmäßige Verteilung der von der Klimaanlage erzeugten Kälte- und Wärmeleistung. Dazu tragen die speziell auf die Nutzfahrzeug-Klimatechnik zugeschnittenen Motorregelventile und Stellmotoren für Lüftungsklappen bei.

Um die Lüftungs- und Frischluftklappen mit hoher Genauigkeit zu positionieren und in der Position zu halten, hat Buschjost einen neuen Stellmotor (9663.02400) entwickelt. Bei diesem Gleichstrom-Getriebe-Stellmotor ist das Rückmelde-Potentiometer zur exakten Positionsbestimmung direkt auf der Abtriebsachse platziert. Die durchzugsstarken Antriebe sind mit einem hochgenauen Getriebe ausgestattet und für Schwenkbewegungen bis 180 ° konzipiert. Aufgrund ihrer hohen Momente sind sie auch für die exakte Steuerung von großen Luftklappen bestens geeignet. Sie arbeiten mit einem Anfahrmoment von bis zu 350 Ncm und einem Haltemoment von bis zu 15 Nm in allen Einbaulagen sehr leise.

In den vergangenen Jahren ist in Omibussen der Bedarf an Komfortenergie kräftig gewachsen. Die Kombination aus geringem Getriebespiel sowie dem hochgenauen Rückmeldepotentiometer führt zu einem kleineren Nachregelbedarf und somit zu geringem Energiebedarf. Nur während der stufenlosen Verstellung wird Energie benötigt. Sobald sie die Luftklappen in die gewünschte Position gebracht haben, halten sich diese exakt im stromlosen Zustand.

Um die Luftregelung in Omnibusklimaanlagen einfacher und kostengünstiger zu gestalten, arbeiten die Luftklappenantriebe mit derselben Regelelektronik wie die im Wasser- und Kühlkreislauf eingesetzten Motorregelventile. In der Praxis heißt das: Es ist nur eine Steuerung für Luftklappen und Motorregelventile notwendig. Ein permanenter elektrischer Energieverbrauch wie bei Taktventilen oder gar eine zusätzliche und aufwendige pneumatische Energieform für die Betätigung wie bei pneumatischen Ventilen ist nicht notwendig.

Die auf eine lange Lebensdauer ausgerichteten Antriebe sind in der Schutzklasse IP 69 ausgeführt. Um auch in klimatisch schwierigen Umgebungen den sicheren Kontakt zur Stromversorgung und zur Steuerung zu garantieren, sorgen Goldkontakte für eine hohe Kontaktsicherheit.

Motorregelventile sind das Rückgrat jeder Heizungs- und Klimatechnik in Nutzfahrzeugen. Sie bilden die Schnittstelle zwischen Kühlwasserkreislauf und Innenraumheizung bzw. Klimaanlage. Das Anforderungsprofil verlangt eine leichte, aber sehr robuste und langlebige Konstruktion, die sicher unter den rauen Umgebungsbedingungen des Motorraums funktioniert und die Temperaturen bis 110 °C beherrscht. Außerdem muss die Konstruktion sehr kompakt und trotzdem servicefreundlich aufgebaut sein, da Einbauraum in Fahrzeugen nur sehr begrenzt vorhanden ist.

Bei der Entwicklung der Ventilgehäuse hat sich Buschjost für einen widerstandsfähigen Kunststoff entschieden, der sich mit moderner Spritzgusstechnologie in großen Stückzahlen verarbeiten lässt. Gegenüber Varianten aus Buntmetall ist diese Technologie deutlich günstiger und energieneutraler.

Zwei unterschiedliche Ventilvarianten stehen zur Auswahl: Motorregelventile mit Drehschieber und mit Kugel - diese wiederum jeweils als 2- oder 3-Wege-Ausführung. Bei den Ventilen mit Drehschieber öffnet eine Steuerscheibe kontinuierlich zwei blendenförmige Strömungsquerschnitte. Auf Grund der angepassten Geometrie des Scheibenpaares wird eine quasi lineare Durchflusskennlinie erzielt. Angetrieben von dem oben beschriebenen leistungsstarken Antrieb und den verschmutzungsunempfindlichen Keramikscheiben schließen die Ventile absolut dicht. Der stufenlos fahrbare Antrieb hält den angefahrenen Drosselquerschnitt auch stromlos konstant.
Bei den 3-Wege-Motorkugelventilen sorgt eine besondere Durchlassgeometrie der Kugel für eine Durchflusskennlinie, die auch in der in der Mischfunktion einen maximalen Durchfluss garantiert. Die Ventile eignen sich für den Einsatz von vielerlei flüssigen Fluiden wie Wasser oder Kühlmittel und für einen Temperaturbereich von -30 °C bis 110 °C in einem Druckbereich von -0,5 bis 2,5 bar. Sie sind streng nach der einschlägigen Norm entwickelt und erfüllen die neuen Vorschriften zur EMV-Störfestigkeit EN 61 00-6-2.

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