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Kompakte Hightech-Ventile aus Kunststoff sorgen für Kaffeegenuss: Ersatz für Messing

Der Name WMF steht weltweit für qualitativ hochwertige, funktionale und innovative Produkte. Dazu zählen beispielsweise die Kaffeemaschinen „Presto!“, „Bistro!“ oder „Combination“. Im Verborgenen arbeiten in diesen Maschinen zahlreiche Ventile von Buschjost und sorgen dafür, dass Espresso, Café Crème oder Latte Macchiato immer ein Genuss werden und die Maschinen durch ein ausgeklügeltes Reinigungskonzept äußerst wartungsarm betrieben werden können.

Kaffeemaschinen haben in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Erfolg von WMF beigetragen. Dabei sind es u. a. innovative Maschinen wie die „Presto!“, die „Bistro!“ oder die „WMF-1000“, die mit ihrer hohen Qualität, ihrer Zuverlässigkeit und ihrem optimalen Bedienkomfort die Kunden in aller Welt überzeugen.

Die professionellen „Bistro!“-Einzeltassenautomaten für Espresso, Café Crème, Cappuccino, Latte Macchiato oder Milchkaffee kombinieren lange Bewährtes mit grundlegenden Innovationen. Zu Letzteren gehören beispielsweise die neu entwickelte Milchschäumer-Reinigung und der optional integrierte Choc. Ein hochwertiger Edelstahlbrüher und Profi-Mahlscheiben aus besonders gehärtetem Stahl bilden die Basis für ein langes Leben. So liefert die Maschine Kaffeespezialitäten im Sekunden-Takt. Zudem hat sie große Leistungsreserven. Schon in der Standardversion liegt die mit 6,3 kW ausgelegte Maschinenvariante bei einer Stundenleistung von 300 Tassen Espresso, 220 Tassen Cappuccino, 220 Tassen Café Crème oder 120 Tassen Choc.

Für diese Leistungen ist technische Perfektion auf allen Ebenen gefragt, natürlich auch bei den zum Einsatz kommenden Ventilen. Sie sorgen im Verborgenen der Maschinen dafür, dass unter anderem die Kalt- und Heißwasserzufuhr einwandfrei funktionieren und die Dampfversorgung präzise arbeitet. In den modernen Gastronomie-Kaffeemaschinen („Presto!“, „Bistro!“) oder in den Haushaltsmaschinen für den gehobenen Anspruch („WMF-1000“) setzt WMF hochwertige Hightech-Kunststoffventile von Buschjost ein. Sie lösen Messingventile ab, die sich in vielen Maschinen bewährt haben, aber nicht die optimale Lösung darstellen.

Für Frank Goeltenboth, den Entwicklungsleiter der WMF AG, sprachen eine Reihe von Gründen für einen Wechsel von Messing- zu Hightech-Kunststoffventilen: Die Materialeigenschaften von Messing und die Verarbeitung der Ventile standen ganz oben auf der Kritikliste. Gegenüber heißem Wasser und Dampf ist Messing nicht so beständig wie erwünscht, und vor allem sind die Bleibestandteile in den Messinglegierungen in Kaffeeautomaten nicht willkommen. Bei der Leitung von heißem Wasser bzw. Dampf führen aus Messing gefertigte Ventile zu Wärmeverlusten, die entweder akzeptiert oder mit aufwendigen Isolierungen minimiert werden müssen. An den Oberflächen von modernen Kunststoffen haftet außerdem deutlich weniger Kalk. Ein weiterer Grund, über neue Lösungen nachzudenken, war für Frank Goeltenboth die zeitaufwendige Montage von Messingventilen, denn die Anschlüsse müssen in der Regel geschraubt werden und benötigen oftmals noch eine Dichtung.

Die aus einem gemeinsam spezifizierten Hightech-Kunststoff gefertigten Ventile von Buschjost sind Messingventilen, aber auch anderen Kunststoffventilen in Anwendungen wie Kaffeemaschinen klar überlegen. Das gewählte Gehäusematerial ist hochbeständig gegenüber kaltem und heißem Wasser sowie gegenüber Dampf. Auch in der Dauerbeanspruchung gelangen keine Partikel der Kunststoffoberfläche in die durch die Ventile strömenden Medien.

Im Vorfeld hat Buschjost alle relevanten Parameter der Kunststoffventile mit modernen Konstruktions-Simulationstools optimiert. Unerwünschte Verwirbelungen, laminare und turbulente Strömungen lassen sich mit diesen Tools aufspüren, analysieren und auf ein Optimum reduzieren. In Spritzgießverfahren werden die ermittelten Konturen auf den Hundertstelmillimeter genau nachgebildet und die Oberflächen der Ventilinnenräume werden viel glatter als bei mechanisch bearbeiteten Produkten. Während des Optimierungsprozesses ermittelte Radien werden dann exakt auf die Ventile übertragen.

Sowohl der Anker als auch die metallischen Komponenten im Ventilkörper werden durch ein spezielles Passivierungsverfahren gegen Anhaftungen wie Kalk und Rückstände geschützt. Um ein Vermischen der Medien sicher zu unterbinden, sind die Ventile gegendrucksicher ausgeführt. Für einen schnellen und dichten Anschluss sind die Ventile mit einem Schlauchklemm- oder Push-In-System ausgestattet. Ebenso einfach wie die Schlauchanschlüsse sind die elektrischen Anschlüsse für die Magnetventile ausgeführt. Die Magnete lassen sich in beliebiger Richtung drehen und sind ohne Werkzeug austauschbar. Mit ihrer kompakten Bauform finden die Ventile der Anschlussgrößen DN 2,5 und 3,5 überall ihren Platz. Sie sind für die Medien Wasser, Reinstwasser und Dampf optimiert und arbeiten sicher bei Medientemperaturen bis zu 125 °C und Umgebungstemperaturen bis zu 50 °C.

„Vor rund vier Jahren“, so Frank Goeltenboth, „begann die erfolgreiche Zusammenarbeit von WMF und Buschjost. Dabei war ich angenehm überrascht von der Kompetenz, Zuverlässigkeit und Offenheit der Buschjost-Mitarbeiter, mit denen wir kollegial und effektiv zusammengearbeitet haben.“ Die Ergebnisse überzeugen und die Ventile haben sich im harten Alltag bewährt. Nicht zuletzt liefern die WMF-Servicedaten den Beweis für die hohe Produktqualität. Anhand von Fehlerbeschreibungen und Fehlerkennziffern checkt das Unternehmen konsequent die Aufgaben des Service und erkennt, mit welchen Arbeiten die Servicemitarbeiter vor Ort beschäftigt sind. Alle Ausfallteile werden genau registriert. „Und hier“, betont Goeltenboth, „haben die neuen Ventile von Buschjost durch ihre minimalen Ausfallquoten vollständig überzeugt.“

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