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Buschjost nimmt seine soziale Verantwortung ernst:
Für eine bessere Zukunft
Michael Preinerstorfer
Soziale Verantwortung ist bei Buschjost fester Bestandteil der globalen Unternehmenspolitik. „Als Tochterunternehmen eines internationalen Konzerns stehen wir in unternehmerischer Verantwortung gegenüber unseren Kapitalgebern und Mitarbeitern. Wir glauben jedoch, dass ein dauerhaft erfolgreiches unternehmerisches Handeln ohne den sorgsamen Umgang mit Gesellschaft und Umwelt nicht möglich ist“, erklärt Buschjost Geschäftsführer Michael Preinerstorfer.
„Wir fühlen uns daher verpflichtet, die ökologischen und sozialen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit stets zu bedenken und Verantwortung für unser Handeln und unsere Gesellschaft zu übernehmen“, so Michael Preinerstorfer weiter. Mit verschiedenen Aktivitäten hat sich Buschjost deshalb zum Ziel gesetzt, wirtschaftlichen Erfolg, gesellschaftliches Engagement und wirksamen Umweltschutz in Einklang zu bringen.
Begonnen wird im eigenen Unternehmen. So setzt Buschjost verstärkt auf die Ausbildung junger Menschen. Derzeit gibt es 25 Auszubildende in den unterschiedlichsten Berufen im Hause. Diese Zahl soll in den nächsten Jahren noch weiter erhöht werden. Auch Kooperationen mit Hochschulen, die Ermöglichung von Praktika unter fairen Bedingungen und die stetige Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter ist für Buschjost selbstverständlich.
Und so ist Buschjost ein Unternehmen, das bei den Fachkräften in der Region einen erstklassigen Ruf genießt. Das gute Betriebsklima dokumentiert sich auch in der weit überdurchschnittlichen Loyalität und Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter im Unternehmen – Fluktuation ist bei Buschjost so gut wie unbekannt. „Viele Mitarbeiter sind 25 oder gar 40 Jahre bei uns“, erzählt Michael Preinerstorfer stolz. Und auch über den Renteneintritt hinaus hält die Verbindung zum Unternehmen. In regelmäßigen Treffen tauschen sich die Rentner untereinander, aber auch mit ehemaligen Kollegen, aus.
Die globale soziale Verantwortung endet aber nicht an den Unternehmensgrenzen – denn Buschjost versteht sich als Partner der Region. Dies dokumentieren zahlreiche Projekte, die Buschjost unterstützt. So hat das Unternehmen beispielsweise verschiedene Schulpartnerschaften ins Leben gerufen, in denen Erfahrungsaustausch und Praxiseinsätze vereinbart wurden. „Es ist uns wichtig, unseren Erfolg und unser Wissen zu teilen. Wir sind fest davon überzeugt, dass gerade die Förderung und Unterstützung von jungen Menschen ein wichtiges Aufgabenfeld ist“, so Michael Preinerstorfer zum Buschjost-Engagement.
Wirtschaftlichkeit und Ethik bestimmen das Handeln im Hause Buschjost gleichermaßen. Das Unternehmen übernimmt Verantwortung für den Schutz von Menschenrechten, fairen Arbeitspraktiken und -bedingungen, Gewährleistung des Umweltschutzes und der Eliminierung von Korruption. Und so werden auch neue Lieferanten genauestens unter die Lupe genommen und mit ihnen Audits durchgeführt um die Buschjost-Standards zu gewährleisten. „Wir untersuchen z. B. die dortigen Gesundheits-, Arbeits- und Sicherheitsbedingungen“, erklärt Michael Preinerstorfer.
Umweltschutz ist ein weiterer Aspekt, den Buschjost in seinem unternehmerischen Handeln sehr ernst nimmt. „Bei uns setzt der Umweltschutz von zwei Seiten an“, erläutert Umweltreferent Andreas Koch: „Mit unseren Produkten bieten wir optimale Lösungen für verschiedene Umweltanwendungen an und auch innerbetrieblich haben wir immer die Umweltaspekte im Blick“.
Bereits im Jahr 2004 wurde ein Umweltmanagement-Team im Unternehmen gegründet, das sich zunehmend aller Themen rund um die Umwelt annahm. 2006 wurden die Prozesse im Hause Buschjost dann erstmals nach der Norm DIN EN ISO 14001 zertifiziert. Ziel der Norm, aber auch der Firmenpolitik von Buschjost ist es, Verschwendungen zu eliminieren und immer ressourcenschonener zu produzieren. Das beginnt bei Buschjost schon durch den gezielten Einsatz von Simulationssoftware in der Konstruktion, die eine materialeinsatzoptimierte Entwicklung erst möglich macht. So konnte zum Beispiel die Abfallmenge bezogen auf die Anzahl verkaufter Produkte seit 2004 um etwa 15% gesenkt werden. „Gemessen am Umsatz fiel auch unser Verbrauch an elektrischer Energie in den vergangenen drei Jahren um etwa 14% und der Energiebedarf zur Drucklufterzeugung wurde durch die Einführung regelmäßiger Leckageprüfungen deutlich gesenkt“, berichtet Andreas Koch stolz. Ebenso wurde der Wasserverbrauch im gesamten Unternehmen reduziert. Er sank in den vergangenen drei Jahren pro Mitarbeiter um 26%.
Buschjost hat durch bauliche Maßnahmen sichergestellt, dass keine Stoffe in die Umwelt gelangen können. In den Waschanlagen werden keine chlorierten Kohlenwasserstoffe verwendet. Hier gib es Ersatz auf Basis wässriger Lösungen. Der überwiegende Teil der Buschjost Produkte entspricht außerdem der RoHS-Richtlinie.
Auch für 2009 hat sich das Umweltmanagement-Team wieder einige Ziele gesetzt. So zum Beispiel die Rezertifizierung nach DIN EN ISO 14001. Ein weiteres wichtiges Projekt ist die Reduzierung der Anzahl an Einsatz- und Betriebsstoffen. „Wir arbeiten derzeit an einer Liste mit teils gefährlichen Stoffen, die wir eliminieren können. Das senkt einerseits die Kosten und andererseits wir die Umwelt durch die Vermeidung von Lieferwegen geschont“, so Andreas Koch. Als eine weitere große Maßnahme ist die Installation einer energiesparenden Lüftungstechnik in Teilen der Produktion geplant.
Unter ganz besonderer Berücksichtigung von Umweltaspekten konstruiert sind selbstverständlich auch alle Buschjost-Ventile und -Systemlösungen. Ein gutes Beispiel für den Einsatz von Buschjost-Produkten in der Umwelttechnik ist die Entstaubung von Industrieabluft: In der Holz- oder Metallverarbeitung, in Kraftwerken oder in Müllverbrennungsanlagen fallen Feinstäube an, bei denen man davon ausgeht, dass sie krebserregend sind. Um diese Kleinstpartikel nicht in die Abluft gelangen zu lassen, setzt man zur Reinigung Gewebefilter ein, durch welche die Feinstäube herausgefiltert werden. Die Filter werden dann mit Druckluftstößen gereinigt. Dabei kommt es darauf an, in kürzester Zeit mit möglichst hohem Druck eine größtmögliche Menge Luft durch das Gewebe zu blasen – man braucht besonders schnell öffnende Ventile. Eine Technologie, in der Buschjost seit mehr als einem Vierteljahrhundert weltweit führend ist.
Auf ähnlich hohem technischen Niveau bewegt sich Buschjost mit seinen Ventillösungen auch auf dem Sektor „erneuerbare Energien“, in dem das Bad Oeynhausener Unternehmen seit 2002 aktiv ist. Pflanzenöl als Treibstoff, Biogase und Brennstoffzelle sind nur drei Stichworte für Zukunftsmärkte, in denen sich für Buschjost enorme Wachstumschancen auftun.
Doch nicht nur Buschjost macht sich für den Umweltschutz stark. Auch der Mutterkonzern IMI ist in diesem Feld bedeutend. Er ist im Dow Jones Sustainability Index gelistet, in den Unternehmen u. a. wegen Nachhaltigkeitskriterien aufgenommen werden.
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28.04.2009 |
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