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Jubiläumsjahr im Hause Buschjost:
Erfreuliche Bilanz für die Umwelt


Umweltschutz ist gewinnbringend: Uwe Schneckener an einem von fünf Kompressoren, an dem aus aufgeheiztem Öl Heizungswärme gewonnen wird.

2008 war für die Buschjost Norgren GmbH + Co. KG ein ganz besonderes Jahr. Seit nunmehr 75 Jahren produziert das Unternehmen jetzt schon in Bad Oeynhausen und ist mittlerweile zu einem der führenden Unternehmen in der Prozessventiltechnik geworden.

Der Geburtstag wurde im Hause Buschjost natürlich kräftig gefeiert. Unter dem Firmenmotto „The future’s green“ gab es in diesem Jahr einige Feiern und Aktionen in Bad Oeynhausen. Doch nicht nur die Zukunft ist grün bei Buschjost, auch in der Vergangenheit und vor allem im Jubiläumsjahr wurde schon einiges rund um den Umweltschutz umgesetzt.

„Bei uns setzt der Umweltschutz von zwei Seiten an“, erklärt Umweltreferent Uwe Schneckener: „Mit unseren Produkten streben wir grundsätzlich für die Umwelt optimale Lösungen an und auch innerbetrieblich haben wir bei allen Entscheidungen immer den Umweltaspekt im Blick“.

Im Jahr 2005 wurde Buschjost erstmals im Umweltbereich ausgezeichnet. Damals noch mit dem „Ökoprofit“ des Kreises Minden-Lübbecke. Zu der Zeit wurde eine Umweltmanagement-Gruppe im Unternehmen gegründet und diese nahm sich zunehmend allen Themen rund um die Umwelt an. „So sind wir dann auch dem Thema DIN EN ISO 14001 nähergerückt. Das Bemühen um die Auszeichnung war eine hervorragende Vorbereitung hierzu“, erklärt Uwe Schneckener. 2006 wurden die Prozesse im Hause Buschjost erstmals nach dieser Norm zertifiziert. Inhalt der Norm, aber auch der Firmenpolitik von Buschjost ist es, dass versucht wird, material- und energiesparend zu produzieren. Ebenso wurde der Wasserverbrauch im gesamten Unternehmen reduziert. Er sank in den vergangenen drei Jahren pro Mitarbeiter um 19%. „Gemessen am Umsatz fiel unser Verbrauch an elektrischer Energie in den vergangenen zwei Jahren um etwa 15% und der Verbrauch elektrischer Energie für die Drucklufterzeugung konnte durch Vermeidung von Leckagen innerhalb eines Jahres um etwa 10% gesenkt werden“, berichtet Uwe Schneckener stolz.

Alle Prozesse mit wassergefährdenden Flüssigkeiten sind im Unternehmen durch bauliche Maßnahmen abgesichert. In den Waschanlagen werden keine chlorierten Kohlenwasserstoffe mehr verwendet. Hier gib es Ersatz auf Basis wässriger Lösungen. Alle Buschjost Produkte sind außerdem ROHS-konform und auch auf die Verwendung von PVC wird gänzlich verzichtet.

Damit erfüllt Buschjost also die internationalen Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem gemäß der DIN EN ISO 14001. Dieses Zertifikat umfasst die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Prozessventilen und Ventilsystemen.

„Umweltschutz ist eines unserer Unternehmensziele“, erklärt Geschäftsführer Michael Preinerstorfer. Und so wird auch das umweltbewusste Denken aller Mitarbeiter gefördert. Mit der Umweltleitlinie in 2005 wurde die Belegschaft noch einmal besonders sensibilisiert und das Management-Team erhielt seitdem sehr gute Anregungen zur Abfallvermeidung und Energieeinsparungen.

Unter ganz besonderer Berücksichtigung von Umweltaspekten konstruiert sind selbstverständlich auch alle Buschjost-Ventile und -Systemlösungen. Ein gutes Beispiel ist die Entstaubung von Industrieabluft: In der Holz- oder Metallverarbeitung, in Kraftwerken oder in Müllverbrennungsanlagen fallen Feinstäube an, bei denen man davon ausgeht, dass sie krebserregend sind. Um diese Kleinstpartikel nicht in die Abluft gelangen zu lassen, setzt man zur Reinigung Gewebefilter ein, durch welche die Feinstäube herausgefiltert werden. Die Filter werden dann mit Druckluftstößen gereinigt. Dabei kommt es darauf an, in kürzester Zeit mit möglichst hohem Druck eine größtmögliche Menge Luft durch das Gewebe zu blasen – man braucht besonders schnell öffnende Ventile. Eine Technologie, in der Buschjost seit mehr als einem Vierteljahrhundert weltweit führend ist.

Auf ähnlich hohem technischen Niveau bewegt sich Buschjost mit seinen Ventillösungen auch auf dem Sektor „erneuerbare Energien“, in dem das Bad Oeynhausener Unternehmen seit 2002 aktiv ist. Pflanzenöl als Treibstoff, Biogase und Brennstoffzelle sind nur drei Stichworte für Zukunftsmärkte, in denen sich für Buschjost enorme Wachstumschancen auftun.

Doch nicht nur Buschjost macht sich für den Umweltschutz stark. Auch der Mutterkonzern IMI ist in diesem Feld bedeutend. Er ist im Dow Jones Sustainability Index gelistet, in den Unternehmen u. a. wegen Nachhaltigkeitskriterien aufgenommen werden.


  • 05.12.2008
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