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„Dreher des Jahres 2008“:
Michael von Lipinski unter den besten fünf


Michael von Lipinski (2. von rechts) ist unter den fünf Besten

Die Späne sind gefallen! Nach einem nervenaufreibenden Wettbewerb um den Titel „Dreher des Jahres 2008“ fand am Donnerstagabend, 11. September 2008, die Preisverleihung auf der AMB 2008 - der internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung - statt. Insgesamt fünf Kandidaten hatten sich in einem Vorentscheid aus über 50 Bewerbern für das Finale auf der neuen Messe in Stuttgart qualifizieren können. Unter ihnen auch Michael von Lipinski aus dem Hause Buschjost.

Der Wettbewerb „Dreher des Jahres“ wird alle zwei Jahre von der Zeitschrift „fertigung“ mit wechselnden Industriepartnern veranstaltet. Er ist speziell für die Branche der Zerspanungstechnik konzipiert und soll den Nachwuchs für den Beruf des Drehers nachhaltig fördern. Industriepartner war diesmal die Turning Solution-Gruppe von MAG Industrial Automation Systems, einem der weltweit führenden Hersteller von Werkzeugmaschinen.

Wer „Dreher des Jahres 2008“ werden wollte, musste sein Metier und die Maschine perfekt beherrschen. Der Wettbewerb bestand aus zwei Teilen. Zunächst standen die theoretischen Grundlagen, die ein moderner Dreher heutzutage mitbringen sollte, auf dem Prüfstand: Werkstoff- und Werkzeugkenntnis, Technologie- und Prozesswissen, aber auch CNC- und Programmierkenntnisse mussten die Aspiranten nachweisen. Dieser theoretische Teil wurde bereits vorab durchgeführt. Eine Jury, die sich aus Vertretern der MAG-IAS und der fertigung-Redaktion zusammensetzte, entschied dann darüber, wer letztlich nach Stuttgart fahren durfte.

Einsendeschluss für die Unterlagen war der 11. Juli 2008. Das war für unseren Buschjost-Mitarbeiter Michael von Lipinksi eine ganze besondere Herausforderung: Er erfuhr nämlich erst kurz vorher von dem Wettbewerb und befand sich in dieser Woche zudem noch in der Nachtschicht. Er sagte aber trotzdem sofort zu und schaffte es innerhalb von drei Tagen den kompletten Fragebogen nicht nur auszufüllen, sondern damit auch noch unter die fünf Besten zu kommen! Michael von Lipinski war zudem auch der einzige Ostwestfale, der dem Wettbewerb soweit kam.

Mitte September traten nun die fünf Besten des theoretischen Teils gegeneinander an: Sie mussten live auf der AMB ein bestimmtes Werkstück extern an einem Laptop programmieren und an einer MAG-Drehmaschine abarbeiten. Sieger war, wer in der kürzesten Zeit das beste Werkstück produzierte.

Dies war eine besondere Herausforderung für alle Kandidaten, schließlich hatte keiner der fünf Dreher bisher Kontakt mit einer vertikalen Drehmaschine gehabt. Für Chancengleichheit sorgte ein zweitägiges Trainingslager vor dem Wettkampf in einem MAG-Technologiezentrum. Dort konnten die Teilnehmer die Wettbewerbs-Drehmaschine genau kennenlernen sowie Programmierung und Bearbeitung intensiv üben.

Auf der AMB lieferten sich die fünf Dreher nun einen spannenden Kampf. Der erste Platz ging schließlich an Rolf Freimüller von der Firma CNC-Zerspanungstechnik D’Onofrio aus Salach. Als bester Dreher 2008 kann er sich über eine Reise in die USA mit Besichtigung der MAG-Werke in Cincinnati und Fond du Lac freuen. Michael Lipinski aus dem Hause Buschjost freut sich über den 5. Platz und einen Buch- und CD-Gutschein im Wert von 100 Euro.


  • 19.09.2008
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