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Buschjost investiert:
Wachstumskurs fordert Ausweitung der Kapazitäten
Eine neue Halle für die Zukunft: "Der Bau einer neuen Produktionshalle mit rund 1500 Quadratmeter Fläche ist
auch ein ganz klares Bekenntnis des Norgren-Konzerns zum Standort Bad Oeynhausen", betont Michael Preinerstorfer,
Geschäftsführer der Buschjost Norgren GmbH & Co. KG. "Die neue Halle ermöglicht es uns, nicht nur unsere
Produktionskapazitäten durch neue Maschinen auszuweiten; wir sind nun auch in der Lage bisherige Produktionsabläufe
anders zu organisieren und so noch effizienter zu arbeiten."
Die Notwendigkeit zur Erweiterung der Produktionsfläche auf nun mehr als 8000 Quadratmeter war gleich aus mehreren
Gründen gegeben. Die Nachfrage nach Buschjost-Produkten steigt kontinuierlich in zweistelligen Wachstumsraten. "Wir
standen vor der Frage, unsere über Jahrzehnte gewachsene Buschjost-Philosophie einer möglichst hohen
Fertigungstiefe aufzugeben oder neue Produktionskapazitäten aufzubauen", erinnert sich Technik-Geschäftsführer
Oliver Wehking. Wobei der Gedanke, Teile der Buschjost-Produktion auf Zulieferer auszulagern, schnell verworfen
wurde: "Damit wäre eine Einschränkung unserer Flexibilität und Kontrolle einhergegangen – eine Situation der wir
uns nicht aussetzen wollten."
Rund 1,1 Millionen Euro werden in den Bau der 1500-Quadratmeter-Halle investiert und die Bauleitung wurde
in die Hände von Uwe Schneckener und Hans-Werner Schäfer, zwei "Buschjost-Urgesteine", gelegt. Auch bei der Auswahl
der ausführenden Unternehmen setzte man auf Bewährtes: "Wir haben bei der Auftragsvergabe ausschließlich Betriebe
der Region berücksichtigt, mit denen wir schon in der Vergangenheit gut zusammengearbeitet haben", unterstreicht
Uwe Schneckener, dass das investierte Geld der ostwestfälischen Wirtschaft zu Gute kommt.
Mit der Bezugsfertigkeit der neuen Produktionshalle zum 75jährigen Betriebsjubiläum stehen weitere
Millionen-Investitionen an. "Wir werden in 2008 und 2009 mehr als 1,7 Millionen Euro in neue Bearbeitungszentren
für die Metallbearbeitung investieren, die zusammen mit älteren Maschinen im neuen Produktionsgebäude
aufgebaut werden", erläutert Oliver Wehking. Neben den dann acht Bearbeitungszentren wird das "Schmuckstück" der
neuen Produktion ein für Buschjost individuell ausgelegtes flexibles Fertigungssystem sein (FFS).
Dieses System besteht aus einem vollautomatischen Hochregal, in das die komplette Materialwirtschaft,
die Werkzeuge und Bearbeitungszentren integriert sind. Oliver Wehking: "Die Produktionsanlage wird uns in die Lage
versetzen, äußerst flexibel, kleine sowie große Stückzahlen, ohne großen Rüstaufwand zu fertigen und des weiteren
durch automatisierten Wechsel von Werkzeugen, Vorrichtungen und Material auch nachts oder am Wochenende ohne
Personal zu fertigen."
Auch für den heimischen Arbeitsmarkt hat die Buschjost-Investition belebende Wirkung: "Selbstverständlich werden
wir mit dem endgültigen Bezug der neuen Halle auch weiteren Bedarf an gut ausgebildeten Kräften haben", hofft
Michael Preinerstorfer schon recht bald zusätzliche Facharbeiter einstellen zu können, nachdem bereits über
50 zusätzliche Stellen in den vergangenen beiden Jahren geschaffen wurden."
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13.03.2008 |
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