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Presse-Index: 012
Großzügige Spende als Hilfe nach der Flutkatastrophe
Bad Oeynhausen. "Die Kollegen haben Geld gespendet und die Geschäftsleitung hat
diesen Betrag noch einmal aufgestockt, so dass eine solch stolze Summe
zusammengekommen ist", erklärte Fritz Hildebrandt, Betriebsratsvorsitzender der
Bad Oeynhausener "IMI Norgren Buschjost GmbH + Co. KG", als er Bürgermeister
Gerhard Paul gemeinsam mit Buschjost Geschäftsführer Thomas Voigt einen
Spendenscheck übergab. 5000 Euro lautete die darauf eingetragene Summe, die der
Bürgermeister schon am kommenden Mittwoch mit nach Grimma nehmen will, wo sie beim
Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe helfen soll.
"Die Spendenbereitschaft der Menschen in Bad Oeynhausen ist großartig", freute sich
Bürgermeister Paul, dass es in der Kurstadt soviel Unterstützung und Hilfsangebote
für die Menschen in und um Grimma gibt. Und auch unter den Gewerbebetrieben der
Kurstadt, so hoffte Paul, würden sich in den nächsten Tagen und Wochen sicherlich
noch weitere Spender finden. "Die gemeinsame Spende von Mitarbeitern und
Unternehmen bei Buschjost gibt hier ein gutes Beispiel", erklärte Paul. Hilfe sei
angesichts der dramatischen Situation vor Ort auch dringend notwendig, wie das
Stadtoberhaupt den Buschjost-Vertretern anhand seiner vor Ort gemachten
Erfahrungen eindringlich schilderte.
Paul sicherte den Unternehmensvertretern zu, dafür Sorge zu tragen, dass die
Buschjost-Spende in Grimma gezielt für ein Projekt eingesetzt wird. "Ich denke da
an die Freiwillige Feuerwehr, die durch die Flut einen Großteil ihrer Ausrüstung
verloren hat". Eine Idee, welche bei Fritz Hildebrandt und Thomas Voigt auf offene
Ohren stieß, denn schließlich, so der Betriebratsvorsitzende, seien auch einige
Buschjost-Mitarbeiter bei den Blauröcken in Bad Oeynhausen engagiert. "Vielleicht",
so spann Bürgermeister Paul, den Faden in die Zukunft, "entwickelt sich aus dieser
Hilfsaktion ja auch eine feste Partnerschaft zwischen den Feuerwehren aus
Grimma und Bad Oeynhausen". Den Buschjost-Geschäftsführer Thomas Voigt würde es
sicherlich freuen, denn schließlich war auch er in seiner Heimatgemeinde
Hiddenhausen über viele Jahre ein engagierter aktiver Blaurock.
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