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Presse-Index: 007
Sattelzug als Ausstellungsraum
Kreis Minden-Lübbecke. Die Geschäfte gehen gut bei der "IMI Norgren Buschjost GmbH
+ Co. KG" in Bad Oeynhausen. "Wir werden dieses Jahr mit einem Umsatz von gut
33 Millionen Euro Umsatz abschließen und erwarten auch für das nächste Jahr eine
deutliche Steigerung", freut sich Torsten Bredthauer, Leiter der Abteilung
Marktkontakte, und sieht die Ursachen für den dauerhaften Aufschwung des im
Ortsteil Lohe angesiedelten Traditionsunternehmens u.a. in der erfolgreichen
Einbindung in den weltweit operierenden "IMI Norgren"-Konzern: "Seit 1997 gehören
wir zu dieser Gruppe, konnten seitdem unseren Umsatz um mehr als 30 Prozent
steigern". Und auch für die "Mutter" ist Buschjost ein Gewinn, denn auf der Lohe
werden nicht nur gute Umsätze, sondern vor allem auch "schwarze Zahlen" geschrieben:
Bredthauer: "Das hat bei Buschjost Tradition".
Damit diese erfreuliche "Tradition" auch langfristig Bestand hat, sollen in der
Norgren-Gruppe, die insgesamt Unternehmen mit mehr als 6000 Mitarbeitern
repräsentiert, verstärkt Synergie-Effekte zwischen den einzelnen Unternehmen
genutzt werden. Zu diesem Zweck war am Dienstag ein großer Ausstellungs-Truck
der Norgren-Gruppe auf dem Buschjost-Betriebsgelände zu Besuch. "In diesem
umgebauten Sattelzug wird ein Querschnitt der gesamten Produktpalette der
Unternehmensgruppe präsentiert", erläuterte Jan Kluge, der als Technischer
Verkaufsberater das Fahrzeug begleitete. Für die Buschjost-Mitarbeiter aus Verkauf
und Konstruktion erwies sich der Besuch in dem Ausstellungsfahrzeug als ungeheuer
interessant, da hier Produkte der Schwester-Firmen einmal nicht nur im Katalog
begutachtet, sondern auch in der Praxis auf Herz und Nieren geprüft werden konnten.
"Dies war umso interessanter, weil Buschjost als Hersteller von All-Medien-Ventilen
eine Ausnahmerolle spielt, während der Rest der Gruppe sich ausschließlich mit
Pneumatik-Anwendungen beschäftigt".
Bei Buschjost erhofft man sich von dieser rollenden Ausstellung der Norgren-Gruppe,
die pro Jahr fast 50 Wochen innerhalb Europas "auf Achse" ist, weiter
Umsatzsteigerungen. "Dank dieses Trucks lernen auch viele Kunden unserer
Schwesterunternehmen Buschjost-Produkte kennen", hofft Torsten Bredthauer auf
Neukundengewinnung über diesen Weg, macht aber gleichzeitig deutlich, dass auch
so das Geschäft bei dem 270 Mitarbeiter starken Unternehmen "brummt": Wir haben
ein sehr breit gestreutes Kundenspektrum, das vom Heizungsbauer, über die
Nutzfahrzeugtechnik und den Maschinenbau bis zum Ausrüster von Bohrinseln reicht.
Aufgrund dieser breiten Palette sind wir gegen Konjunkturschwankungen einzelner
Branchen relativ unempfindlich".
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